Die Photobiologische – Eigenbluttherapien UVB/HOT
UVB
Bei der photobiologischen Eigenbluttherapie werden Ihnen etwa 50 ml Blut aus einer Vene entnommen. Das entnommene Blut wird zweimal an einer Ultravioletten-Lichtquelle mit einem ganz bestimmten Wellenspektrum vorbei geleitet. Danach wird es in die Armvene zurück geleitet.
HOT (hämatogene Oxidationstherapie)
Der Ablauf der HOT ist ähnlich der UVB-Therapie, jedoch wird hier zusätzlich das Blut in einer speziellen Apparatur mit medizinischem Sauerstoff aufgeschäumt und damit angereichert. Die HOT ist die intensivste Variante der UV-Licht-Behandlung des Blutes.
Es wird individuell und indikationsbezogen entschieden welche der beiden Therapieverfahren für Sie in Frage kommt.
Was bewirkt die Therapie im Körper?
Bei der UV-Licht-Behandlung entstehen im Blut so genannte aktivierte Sauerstoffstufen, die eine starke biologische Wirkung haben und eine Vielzahl von Körperfunktionen sowie Stoffwechselvorgängen positiv beeinflussen. Die Behandlung führt zu einer Verbesserung der Sauerstoffaufnahme der Zellen, des Energiehaushaltes, der Durchblutung sowie des krankheitsbedingten Stoffwechsels. Durch die positiven Nachwirkungen hat die Therapie einen sehr ausgeprägten Langzeiteffekt.
Bei welchen Beschwerden und Erkrankungen wird die Therapie angewendet?
- bei Durchblutungsstörungen
- arterieller Verschlusskrankheit der Beine („Schaufensterkrankheit“)
- Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße
- Hirndurchblutungsstörungen
- nach Herzinfarkt
- nach Schlaganfall
- bei offenen Beinen
- Thrombose
- Durchblutungsstörung der Netzhaut des Auges
- bei einer Abwehrschwäche des Immunsystems
- z.B. häufig wiederkehrenden Infektionen
- bei längeren oder massiven Stresssituationen
- mit Leistungsschwäche
- bei Erkrankungen der Gelenke
- Arthritis
- Arthrose
- bei Erkrankungen der Niere
- akute und chronische Entzündungen
- bei Erkrankungen der Leber
- akute und chronische Hepatitis
- bei Hauterkrankungen
- wie Schuppenflechte und Neurodermitis
- zur Unterstützung nach
- schweren Infektionskrankheiten
- großen Operationen
- bei Krebsbehandlungen mit oder ohne Chemotherapie und Bestrahlung
- bei Konzentrationsschwäche, nachlassendem Erinnerungsvermögen und Vergesslichkeit
- bei Erschöpfungsgefühl
- Antriebsmangel
- schneller Ermüdbarkeit
- Abgespanntheit
- und Schlafstörungen
- bei Ohrgeräuschen (Tinitus)
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- klimakterischen Beschwerden
- und prämestruellem Syndrom
Hilfreich ist die Therapie auch bei vielen Erkrankungen zur Verbesserung der Durchblutung und des krankheitsbedingten Stoffwechsels, z.B. bei Diabetes mit seinen Folgeerkrankungen sowie bei erhöhten Blutfettwerten und Gicht.
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